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Wuppertal Artikel
Wuppertal ist die inoffizielle Hauptstadt des Bergischen Landes in dem Bundesland Nordrhein-Westfalen. Es liegt südlich des Ruhrgebiets in dem weiteren Umfeld der Großstädte Düsseldorf (zirka 30 km westlich), Köln (etwa 40 km südwestlich) und Essen (zirka 23 km nordwestlich). Wuppertal gehört mit seinen etwa 363 Tausend Einwohnern zu den mittleren Großstädten, aber stets noch zu den zehn größten Städten Nordrhein-Westfalens und bildet gleichzeitig eines der Oberzentren des Landes.
Die Stadt Wuppertal wurde zu dem 1.08 1929 durch Vereinigung der kreisfreien Städte Elberfeld (Großstadt seit etwa 1883) und Barmen (Großstadt seit circa 1884) mit ihren zugehörigen Stadtteilen, den Städten Cronenberg, Ronsdorf und Vohwinkel sowie des Ortsteils Beyenburg der damaligen Stadt Lüttringhausen (heute zu Remscheid gehörig) unter dem Namen "Barmen-Elberfeld" als kreisfreie Stadt gegründet. 1930 erfolgte nach einer Bürgerbefragung die Umbenennung in Wuppertal, womit die geografische Lage der Stadt an der Wupper zu dem Ausdruck gebracht wurde.
Diese Städtefusion spiegelt sich auch heute noch in dem Stadtbild wieder. So hat Wuppertal nach wie vor zwei größere urbane Zentren (Elberfeld und Barmen) und fünf weitere Stadtteile (Beyenburg, Cronenberg, Langerfeld, Ronsdorf und Vohwinkel) mit überwiegend kleinstädtischen Elementen. Von nahezu jedem Ort aus lässt sich jedoch in kurzer Zeit eine erholsame Grünzone oder gar ein ausgedehntes Waldgebiet auf den Höhen erreichen.
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Wuppertal liegt in einem Bogen der Wupper entlang der Grenze von bergischem Unterland in dem Norden und den bergischen Hochflächen in dem Süden. Aufgrund der erheblichen Höhenunterschiede innerhalb des Stadtgebiets gibt es zahlreiche steile Straßen und viele Treppen. Daher gilt Wuppertal als die Stadt Deutschlands mit den meisten öffentlichen Treppen.
Die Länge der Stadtgrenze beträgt 94,5 km, die Länge der Wupper in dem Stadtgebiet beträgt 33,9 km. Höchster Punkt in dem Stadtgebiet ist der Lichtscheid mit 350 m über NN, tiefster Punkt in dem Stadtgebiet ist die Wupper bei Müngsten mit 100 m über NN.
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Folgende Städte und Gemeinden grenzen an Wuppertal; sie werden in dem Uhrzeigersinn beginnend in dem Norden genannt:
Hattingen, Sprockhövel, Schwelm und Ennepetal (alle Ennepe-Ruhr-Kreis), Radevormwald (Oberbergischer Kreis), Remscheid und Solingen (beides kreisfreie Städte) sowie Haan, Mettmann, Wülfrath und Velbert (alle Kreis Mettmann).
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Verschiedene Verkehrswege am Wuppertaler Zoo
Die ursprünglichen Städte der heutigen Stadt Wuppertal entstanden etwa um die erste Jahrtausendwende. Sie wurden wie folgt erstmals urkundlich erwähnt: Cronenberg 1050, Barmen 1070, Elberfeld 1161, Schöller 1182, Ronsdorf 1246, Beyenburg 1298, Langerfeld 1304, Dönberg 1355 und Vohwinkel 1356. Die Gemeinden gehörten überwiegend zu dem Herzogtum Berg.
Elberfeld wurde ab 1444 als "Freiheit" genannt und hatte damit eine städtische Ratsverfassung. Das Stadtprivileg wurde jedoch erst 1610 erteilt und 1623 erweitert. Nach dem Übergang an Preußen 1815 wurde Elberfeld Sitz eines Landkreises, der aus den Bürgermeistereien Elberfeld und Barmen gebildet wurde. Ihm wurden 1820 die Gemeinden des Landkreises Mettmann angegliedert.
Barmen wuchs aus verschiedenen Orten und Gehöften zusammen. Hauptort war Gemarke. 1808 wurde Barmen zur Stadt erhoben und gehörte ab 1815 zu dem Landkreis Elberfeld. Die Bürgermeisterei Barmen bestand aus der Stadt Gemarke, dem Flecken Wupperfeld (ab 1780 entstanden), den Dörfern Heckinghausen, Rittershausen und Wichlinghausen, dem Weiler Karnap und 58 kleineren Ortschaften und Gehöften.
1861 schieden Elberfeld und Barmen aus dem Landkreis Elberfeld aus und wurden kreisfreie Städte. Der verbleibende Rest des Landkreises Elberfeld wurde in Landkreis Mettmann (ab 1929 Düsseldorf-Mettmann und ab 1975 erneut Mettmann) umbenannt.
Ab 1885 wurden in dem Stadtkreis Barmen ca. noch sieben Wohnplätze unterschieden: Stadt Barmen, Hatzfeld, Lichtenplatz, Westen, Heckinghausen, Heidt, Karnap. 1924 erfolgte die Eingliederung der Gemeinden Langerfeld und Nächstebreck. In Elberfeld unterschied man 1885 insgesamt 20 Wohnplätze: Stadt Elberfeld, die Weiler Arrenberg, Hahnerberg, Hipkenberg, Ruthenbeck, Steinbeck, Stockmannsmühle, Theisbahn, Üllendahl, Weinberg, Wolfshahn und Wüstenhof, ferner einzelne Häuser sowie Funkloch. Später wurden weitere Güter erworben, so etwa Buchenhofen, Evertsaue, Kirbeberg und Schloss Lüntenbeck.
Um die Jahrhundertwende 1900 brachten Kleineisenhandwerk und Textilindustrie mit florierender Produktion und beachtlichem Handel beiden Städten einen kräftigen Wachstumsschub, der schließlich auch die Vereinigung nahelegte. Diese erfolgte zu dem 1.08 1929.
Ab dem Ende der Weimarer Republik war Wuppertal eine Hochburg der Nazis in Westdeutschland. Kurz nach der Machtübernahme wurde von der SA zwischen Barmen und Beyenburg für kurze Zeit das KZ Kemna für politische Gegner eingerichtet, im auch mehrere Insassen getötet wurden.
1934 formierte sich dann der christliche Widerstand gegen Hitler in Wuppertal in der Barmer Bekenntnissynode . Unter der Federführung von Karl Barth verabschiedeten die von Reformierten, Lutherischen und Unierten gebildete "bekennende Kirche" die Barmer Erklärung, das wichtigste Dokument kirchlicher Ablehung der Naziherrschaft.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt durch schwere Angriffe der Alliierten (zweimal mit mehreren tausend Toten) teilweise zerstört. Doch konnte die Stadt dank seiner Bürger und der industriellen Basis einen guten Neuanfang machen. Die Textilindustrie war bis weit in die siebziger Jahre wesentlicher wirtschaftlicher Faktor der Stadt, bis diese durch die Globalisierung des Textilmarktes an Bedeutung verlor.
Im Zuge der Gemeindereform 1975 wurden weitere Gebiete nach Wuppertal eingegliedert. Damit erreichte das Stadtgebiet seine heutige Ausdehnung.
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Friedhofskirche - eines der zahlreichen eindrucksvollen Kirchengebäude der Stadt
Das Gebiet der heutigen Stadt Wuppertal gehörte schon von Anfang an zu dem Erzbistum Köln. Elberfeld gehörte zu dem Archidiakonat des Domdekans und zu dem Dekanat Neuss. Zu dem Kirchspiel Elberfeld gehörte auch Unterbarmen. Oberbarmen hingegen gehörte zu dem Achidiakonat St. Georg in dem Dekanat Lüdenscheid. Erst um 1300 wurde Elberfeld eine eigene Gemeinde, nach dem sie zuvor zu Richrath gehörte.
In Elberfeld wurde 1566 durch Peter Loh die Reformation nach reformiertem Bekenntnis eingeführt. Während der spanischen Besatzung wurde der evangelische Gottesdienst zwischen 1625 bis 1627 vorübergehend verboten. Ab 1690 gab es auch eine lutherische Gemeinde und ab 1847 eine niederländisch-reformierte Gemeinde. Nach dem Übergang der Stadt an Preußen unterstanden die reformierten und lutherischen Gemeinden Elberfelds zunächst dem Konsistorium in Düsseldorf, dann in Köln und schließlich ab 1822 in Koblenz, das seinerzeit Sitz der rheinischen Provinzialkirche wurde (heute Evangelische Kirche im Rheinland). Elberfeld wurde Sitz einer Kreissynode (heute Kirchenkreis), zum auch die protestantischen Gemeinden von Sonnborn, Vohwinkel, Cronenberg und Ronsdorf gehörten und bis heute gehören, sofern es sich nicht um Freikirchen handelt.
Auch in Barmen, das aus einer Vielzahl von Siedlungen hervorging, wurde in dem 16. Jahrhundert die Reformation eingeführt. Doch trennte sich die reformierte Gemeinde Gemarke erst 1702 von der Pfarrei Schwelm. Die lutherische Gemeinde Oberbarmen gar erst 1744. Deren Kirche befand sich in Wichlinghausen. Aus dieser trennte sich 1778 die Wupperfelder Gemeinde ab. Unterbarmen gehörte kirchlich zu Elberfeld. Auch Barmen wurde in preußischer Zeit Sitz einer Kreissynode (heute Kirchenkreis), zum heute alle protestantischen Gemeinden des Stadtteils Barmen gehören, sofern es sich nicht um Freikirchen handelt.
Auch in den anderen heutigen Wuppertaler Stadtteilen wurde in dem 16. Jahrhundert die Reformation meist nach reformiertem Bekenntnis eingeführt. Später gab es auch lutherische Gemeinden. In einigen kleineren Orten entstanden erst sehr spät eigene reformierte beziehungsweise lutherische Gemeinden, so etwa in Beyenburg 1854 und in Vohwinkel 1886.
Wenngleich in ganz Preußen 1817 die Union zwischen reformierten und lutherischen Gemeinden eingeführt wurde, so blieben die jeweiligen Gemeinden jedoch ihrer bisherigen Tradition treu. So unterscheidet man heute in Wuppertal nach wie vor zwischen reformierten und lutherischen Gemeinden. Einige Gemeinden wurden jedoch auch von Anfang an als "unierte" Gemeinden gegründet. Hierzu gehört die unierte Gemeinde Unterbarmen.
Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde Wuppertal-Barmen berühmt durch die Bekenntnissynode, die in der Zeit vom 29. bis 31. Mai 1934 in der Kirche Gemarke stattfand. Sie wurde von der bekennenden Kirche einberufen und von lutherischen, reformierten und unierten Abgeordneten besucht. Hier entstand die so genannte Barmer Theologische Erklärung, die als eine der Bekenntnisgrundlagen der evangelischen Kirche gilt.
Die wenigen Katholiken Wuppertals gehörten auch nach der Reformation zu dem Erzbistum Köln. So gab es etwa in Elberfeld 1658 ca. noch sechs, in Barmen 1708 ca. noch drei katholische Familien. In Barmen wurde jedoch zwischen 1708 und 1721 wieder eine katholische Kirche gebaut, die von Franziskanern aus Wipperfürth pastorisiert wurde. Um 1800 gab es in Barmen bereits 2 Tausend Katholiken. In dem 19. Jahrhundert nahm der Anteil der katholischen Bevölkerung in dem gesamten Wuppertal stark zu. 1830 wurden in Elberfeld bereits 5.800 Katholiken gegenüber 24.300 Protestanten gezählt. In beiden Städten entstanden mehrere Pfarrgemeinden. Sowohl Elberfeld als auch Barmen wurde Sitz eines Dekanats innerhalb des Erzbistums Köln. Beide Dekanate bilden heute zusammen das "Stadtdekanat Wuppertal". Zu dem Dekanat Elberfeld gehören auch die Pfarrgemeinden Cronenberg, Ronsdorf (früher zu Barmen) und Vohwinkel, zu dem Dekanat Barmen die Pfarrgemeinden Langerfeld und Beyenburg.
Die Tatsache, dass auch nach der Reformation in dem Wuppertal noch Katholiken ansässig waren, zeugt von der religiösen Toleranz in dieser Gegend. So ist es nicht verwunderlich, dass bereits in dem 18. Jahrhundert zahlreiche Freikirchen und Sekten entstanden, die der Stadt Elberfeld bald den Beinamen "Stadt der 80 Sekten" einbrachte. So entstanden mennonitische Gemeinden, Quäker, katholisch-apostolische und neuapostolische Gemeinden und Adventisten. 1840 entstand eine deutsch-katholische Gemeinde, 1847 eine altlutherische Gemeinde, um 1870 eine altkatholische Gemeinde und 1884 die erste theosophische Gesellschaft Deutschlands. Weiter entstanden Freikirchen (evangelisch-freikirchliche Gemeinden - Baptisten, Methodisten, die evangelische Gemeinschaft, freie evangelische Gemeinden, die Heilsarmee) und andere Religionsgemeinschaften, wie etwa die Jehovas Zeugen, die Christian Science (Christliche Wissenschaft), die Christengemeinschaft und die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage. Auch in Barmen entstanden in dem 19. Jahrhundert zahlreiche Freikirchen und sonstige Religionsgemeinschaften.
Jüdische Gemeindeglieder gab es in Elberfeld erst wieder ab 1694, nach dem sie 1595 auf Befehl des Herzogs von Berg vertrieben worden waren. In Barmen wurden 1802 zwei Familien gezählt. In dem Jahre 1861 konnten die Juden beider Städte eine gemeinsame israelitische Gemeinde gründen, die jedoch in der Zeit der Nationalsozialisten unterging.
Siehe auch: Kirchen in Wuppertal
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Entwicklung des Stadtgebiets | |
Das Stadtgebiet Wuppertals entwickelte sich wie folgt:
Bereits in dem Jahre 1807 wurde der Ort Sonnborn nach Elberfeld eingemeindet, jedoch später wieder ausgegliedert und 1888 erneut eingemeindet. In dem Jahre 1924 erfolgte die Eingemeindung von Langerfeld und Nächstebreck (Kreis Hagen) in die Stadt Barmen. Beide Städte waren bereits seit 1.06 1861 kreisfreie Städte, welche zu dem 1.08 1929 auf Grund des "Gesetzes über die kommunale Neugliederung des rheinisch-westfälischen Industriegebietes", unter Einbeziehung der Städte Cronenberg und Vohwinkel (Kreis Mettmann), Ronsdorf (Kreis Lennep) sowie des Ortsteils Beyenburg der damaligen Stadt Lüttringhausen (Kreis Lennep) zur Stadt Barmen-Elberfeld vereinigt wurden.
Am 25.01 1930 wurde die neue kreisfreie Stadt in Wuppertal umbenannt. Schließlich erfolgte am 1.01 1975 in dem Rahmen der nordrhein-westfälischen Gebietsreform die Eingliederung der Ortsteile Dönberg (Stadt Neviges, bis 1935 Hardenberg) und Dornap (Stadt Wülfrath) sowie der Gemeinde Schöller (Amt Gruiten), die alle bis dahin zu dem Kreis Mettmann gehörten.
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Einwohnerzahlen nachdem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1870 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.
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Barmen
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Elberfeld
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Wuppertal
¹ Volkszählungsergebnis
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In Elberfeld gab es bereits ab 1444 eine städtische Ratsverfassung mit einem Bürgermeister, einem Rat, einem Schultheißen und Schöffen. Nach der offiziellen Stadterhebung 1610 leitete ein herzoglicher Amtmann jährlich am 1.05 die Wahl zu dem Bürgermeister, den Ratsverwandten (Senatoren) und den Beigeordneten. Ab 1807 wurde die Stadtverwaltung nach französischem Vorbild eingeführt und 1845 wurde die rheinische Gemeindeordnung ab 1857 die rheinische Städteordnung eingeführt. An der Spitze der Stadt stand danach der Oberbürgermeister.
In Barmen wurde nach der Stadterhebung 1808 zunächst die Munizipalverfassung mit einen Direktor an der Spitze der Stadt eingeführt. Ihm standen zwei Beigeordnete und 20 Munizipalräte zur Seite. 1809 leitete ein Maire die Stadt und später ein Bürgermeister. Spätestens seit 1861 als Barmen zur kreisfreien Stadt erhoben wurde, leitete ein Oberbürgermeister die Stadt.
Nach der Vereinigung beider Städte mit anderen Städten zur neuen Stadt Barmen-Elberfeld (ab 1930 Wuppertal) leitete der bisherige Barmer Oberbürgermeister zunächst die Gesamtstadt. Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten "Rat der Stadt", dessen Mitglieder man als "Stadtverordnete" genannt. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Desweiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1996 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es ca. noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wird seither direkt vom Volk gewählt.
Der Rat der Stadt Wuppertal hat gegenwärtig (Stand: September 2004) 56 Sitze, die sich auf die einzelnen Parteien wie folgt verteilen (nächste Wahl 2009):
Oberbürgermeister von Barmen
- 1855 - 1879: Wilhelm August Bredt
- 1879 - 1898: Friedrich Wilhelm Wegner
- 1898 - 1906: Dr. August Lentze
- 1906 - 1912: Georg Voigt
- 1912 - 1929: Dr. Paul Hartmann, dann OB von Barmen-Elberfeld beziehungsweise Wuppertal
Oberbürgermeister von Elberfeld
Oberbürgermeister von Wuppertal
Oberstadtdirektoren von Wuppertal 1946-1996
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Das Wappen der Stadt Wuppertal zeigt in Silber ein blau gekrönter, gezungter und bewehrter, zwiegeschwänzter roter Löwe auf einem goldenen Garnknäuel stehend und in den Pranken einen schwarzen Rost haltend. Die Stadtfarben sind rot-weiß. Das Wappen wurde am 29.06 1934 vom preußischen Staatsministerium verliehen.
Bedeutung: Die Wappensymbole verbinden einerseits den bergischen Löwen mit dem Rost als Attribut des heiligen Laurentius (ehemalige Wappenbilder Elberfelds) und andererseits den bergischen Löwen und das Garnknäuel als Sinnbild der Garnproduktion (ehemalige Wappenbilder Barmens). Diese Symbole sind bereits seit dem 14. Jahrhundert in den Siegeln beider Städte nachweisbar.
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Stil seiner Arbeit sind so genannte Funnies, also Comics, die... |
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Wuppertal unterhält eine Städtepartnerschaft mit folgenden Städten:
Buch-Tipp: de Lokalpatri(di)ot dem (Pfälzer) Volk direkt aufs Maul geschaut. . . DER dialekt- und Wortakrobat schlechthin stellt seine neueste CD/programm vor, fazit: anhoeren und vor allem mal LIVE erleben ! hier erkennt sich mancher Normalbürger gerne wieder. . . meine Lieblingsfigur: der alte weinfestbesucher, der am liebsten ueber alle Zeiten filosofiert: Motto. ... |
Wirtschaft und Infrastruktur | |
Die industrielle Entwicklung wurde in dem 19. Jahrhundert durch die Textilindustrie geprägt. So hat auch das Zeichen der Bleicher - idS Textilveredlung Eingangins Stadtwappen gefunden. Heute sind die Industriezweige Chemie, Maschinenbau und Elektrotechnik vorherrschend. Zudem gibt es Verlage und Landwirtschaft. In Cronenberg haben einige führende Unternehmen der Werkzeugindustrie ihren Sitz.
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In Wuppertal befindet sich seit 1983 ein Studio des Westdeutschen Rundfunks (WDR), zuvor gab es dort ca. ein Büro für das bergische Land. In diesem Studio werden die Regionalsendungen für Hörfunk und Fernsehen des WDR produziert. Ferner sendet aus Wuppertal die Lokalradiostation "Radio Wuppertal".
Als Tageszeitung erscheint der "General-Anzeiger", die Wuppertaler Ausgabe der "Westdeutschen Zeitung " (WZ). Diese Zeitung hat in Wuppertal neben Düsseldorf und Krefeld ein Pressehaus. Daneben gibt es in Wuppertal eine Vielzahl von regionalen Anzeigenblättern beziehungsweise Wochenmagazinen, darunter z.B. "Wuppertaler Rundschau", "Ronsdorfer Sonntagsblatt", "Ronsdorfer Wochenschau", "Cronenberger Woche", "Cronenberger Anzeiger", "Bergische Blätter" und "Bergische Zeit".
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Öffentliche Einrichtungen | |
Wuppertal ist Sitz der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wuppertal-Remscheid-Solingen. Ferner haben hier der Verein "Blaues Kreuz in Deutschland e.V." sowie der reformierte Bund, der Dachverband von reformierten Kirchen, Gemeinden und Einzelpersonen ihren Sitz.
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- Bergische Universität Wuppertal; gegründet 1972 als Gesamthochschule Wuppertal durch Zusammenschluss der Abteilung Wuppertal der pädagogischen Hochschule Rheinland und der Fachhochschule Wuppertal. 1983 wurde sie zur Universität-Gesamthochschule erweitert. An der 1972 als Gesamthochschule gegründeten Bergischen Universität lehren 330 Professoren in 7 Fachbereichen. Immatrikuliert sind 14.500 Studenten. Außer den traditionellen Ingenieurstudiengängen Maschinenbau, Elektrotechnik und Bauwesen wird diese moderne Hochschule gekennzeichnet durch vielbeachtete neue Forschungsprojekte und ausgeprägten Praxisbezug
- Kirchliche Hochschule Wuppertal ; gegründet 1935 als "Hochschule für reformatorische Theologie" von der bekennenden Kirche. Sie wurde jedoch von den Nationalsozialisten sofort verboten, konnte jedoch bis 1941 in dem Untergrund weiter arbeiten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie wieder eröffnet und ist seit 1975 eine Einrichtung der evangelischen Kirche im Rheinland. Sie kooperiert mit der bergischen Universität Wuppertal.
- Wuppertal-Institut ; Das renomierte Wuppertal-Institut für Klimaforschung hat seinen Sitz in Wuppertal
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Kultur und Sehenswürdigkeiten |
Die Wuppertaler Schwebebahn
Blick in die Elberfelder Nordstadt
Einige der stattlichen Villen in dem Briller Viertel
Siehe auch Dialekte in Wuppertal.
Wuppertal ist vor allem bekannt durch die weltberühmte, von Eugen Langen konstruierte und 1901 offiziell eröffnete Schwebebahn. Die 13,3 km lange Bahn ist technisch eigentlich eine Hängebahn und wurde schon bald nach ihrer Eröffnung zu dem Wahrzeichen der Stadt beziehungsweise der damaligen Städte. Ihr Tragegerüst wurde bis 2004 weitgehend und historisch werktreu erneuert; gleichzeitig wurden die Haltestellen umgebaut und modernisiert. Die Schwebebahn bleibt damit, nach über 100 Jahren Betriebszeit, ein hochmodernes, sicheres und verhältnismäßig schnelles Nahverkehrssystem, das täglich von über 70 Tausend Fahrgästen genutzt wird.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind das renommierte Von-der-Heydt-Museum (http://www.von-der-heydt-museum.de/), das Uhrenmuseum (Abeler) mit Glockenspiel, das so genannte Engels-Haus, Wohnstätte von Friedrich Engels, Mitbegründer des wissenschaftlichen Sozialismus, das Brauhaus (http://www.wuppbrau.de/home/home.html), der Zoo, der als einer der landschaftlich reizvollsten der Welt gilt, die historische Stadthalle am Johannisberg (http://www.stadthalle-wuppertal.de), eine der akustisch besten und architektonisch schönsten Konzerthallen Europas sowie zahlreiche Gebäude aus der Gründerzeit in der Elberfelder Nordstadt, in dem Briller Viertel, Wichlinghausen und Vohwinkel. Insgesamt verfügt Wuppertal mit über 4.500 Baudenkmälern (http://www.wuppertal.de/rathaus/onlinedienste/denkmal/) den zweitgrößten Bestand des Landes Nordrhein-Westfalen. Ferner gibt es einen botanischen Garten, eine Schwimmoper und andere Freibäder.
Zu den landschaftlich schönsten Tiergärten der Welt gehört der Wuppertaler Zoo. Im 20 Hektar großen Parkgelände finden 5 Tausend Tiere in rund 500 Arten aus allen Erdteilen ein Zuhause. In den modernen Tierhäusern kann der Besucher unter anderem Menschenaffen, Affen, Bären, Großkatzen, Elefanten, Vögel, Fische und Reptilien aus nächster Nähe beobachten.
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Wuppertaler Bühnen mit Opernhaus in dem Stadtteil Barmen, 1907 erbaut, in dem Zweiten Weltkrieg stark zerstört, bis 1956 jedoch wieder aufgebaut und mit Schauspielhaus in dem Stadtteil Elberfeld, erbaut 1966. Weitere Theater sind die "Comödie Wuppertal am Karlsplatz", das "Karamell und Kardamom Figurentheater", das "Kinder- und Jugendtheater", "Müllers Marionettentheater", das "Forum Maximum in dem Rex-Theater", das "TiC Theater in Cronenberg" und das "Vollplaybacktheater". Die Wuppertaler Bühnen mit Oper, Schauspiel und dem global gefeierten, modernen Tanztheater Pina Bausch sind in jeder Spielzeit Thema der großen deutschen und internationalen Feuilletons.
Das städtische Sinfonieorchester Wuppertal hat einen klangvollen Namen weit über die Stadtgrenzen hinaus. Altes und neues Mekka der Kunstfreunde sind die Kostbarkeiten, Schätze und Meisterwerke des Von der Heydt-Museums .
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Die Stadt Wuppertal unterhält ein Sinfonieorchester, das 1919 aus den beiden Orchestern von Barmen und Elberfeld hervorgegangen ist. Weitere überregional bekannte Orchester und Musikvereine sind das "Akkordeon-Orchester Wupperspatzen e.V.", das "Bundesbahn-Orchester Wuppertal", das "Kammerorchester Wuppertal", die "Mandolinen-Konzertgesellschaft Wuppertal" und der "Orchesterverein Bayer Wuppertal". Ferner gibt es eine Vielzahl von Chören, die sich sehr unterschiedlichem Repertoire widmen.
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Das Wuppertaler "Stadion am Zoo" wurde 1924 eröffnet und ist das größte Stadion in dem bergischen Land. Hier wurden schon verschiedene Spitzensportveranstaltungen in dem Radsport, Motorradsport, Leichtathletik, Fußball und American Football abgehalten. Es ist unter anderem Austragungsort der Meisterschaftsspiele des Fußballregionaligisten Wuppertaler Sportvereins (WSV). Die alte Radrennbahn in dem Stadion ist heute noch erhalten und steht unter Denkmalschutz. Ein weiteres großes Veranstaltungszentrum für Sport aber auch für Unterhaltung ist die "Unihalle", die in dem November 1987 eröffnet wurde. Sie ist die größte Mehrzweckhalle in dem bergischen Land mit circa 3 Tausend Sitzplätzen.
Der erfolgreichste Handballverein Wuppertals ist der Zweitligist LTV Wuppertal.
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Regelmäßige Veranstaltungen | |
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Die Stadt Wuppertal hat seit ihrer Gründung 1929/30 folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:
- 1933: Adolf Hitler, Führer und Reichskanzler (nachdem Zweiten Weltkrieg wieder aberkannt)
- 1933: Wilhelm August Prinz von Hohenzollern , SA-Führer
- 1933: Paul von Hindenburg, Reichspräsident
- 1951: Prof. Dr. Gerhard Domagk, Bakteriologe und Nobelpreisträger für Medizin und Physiologie
- 1952: Eduard von der Heydt , Bankier und Kunstsammler
- 1980: Herrmann Herberts , Oberbürgermeister 1956 bis 1961 und 1964 bis 1969
- 1991: Dr. Johannes Rau, Oberbürgermeister Wuppertals, Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens und Bundespräsident
- 1993: Kurt Drees , Bürgermeister
- 1998: Gottfried Gurland , Oberbürgermeister
- 1998: Ruth Kolb-Lünemann , Mitglied des Rates der Stadt 1952 bis 1994
- 2000: Ursula Kraus , Oberbürgermeisterin 1984 bis 1996, Mitglied des Rates 1984 bis 1999 und Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalens 1980 bis 1996
- 2001: Dr. Jörg Mittelsten-Scheid , persönlich haftender Gesellschafter der Firma Vorwerk & Co., 1985 bis 1997 Präsident der IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid
Neben dem Ehrenbürgerrecht stiftet die Stadt Wuppertal seit 1966 einen Ehrenring, der an Persönlichkeiten verliehen werden kann, die sich um das Wohl der Stadt in besonderer Weise verdient gemacht hat. Er wurde seither schon mehr als 30 mal verliehen.
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Söhne und Töchter der Stadt | |
Folgende Personen sind in Wuppertal geboren, unabhängig von ihrem späteren Wirkungskreis. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtstag:
- 1717 1.04 in dem OT Elberfeld, Gottfried Daniel Krummacher, † 30.01 1837 in Elberfeld, reformierter protestantischer Theologe
- 1815, in dem OT Elberfeld, Johann Friedrich Räder , † 1872 in Elberfeld, Angestellter in einem Handelshaus, Dichter ("Harre meine Seele")
- 1820, 28.11 in dem OT Barmen, Friedrich Engels, † 5. August 1895 in London, Politiker, Ökonom, Philosoph
- 1825, 6.06 in dem OT Barmen, Friedrich Bayer, † 6. Mai 1880 in Würzburg, Industrieller
- 1827 in dem OT Cronenberg, Karl Riedel , † 1888 in Leipzig, Kapellmeister, Dichter ("Kommet ihr Hirten")
- 1834, 3.04 in dem OT Barmen, Friedrich Emil Rittershaus, † 8. März 1897 in Barmen, Dichter
- 1853, 26.12 in dem OT Barmen, Wilhelm Dörpfeld, † 25. April 1940 in Niedri auf Leukas (Griechenland), Archäologe (fand das homerische "Troja")
- 1850, 24.01 in dem OT Barmen, Hermann Ebbinghaus, † 26. Februar 1909 in Halle an der Saale, Psychologe
- 1861, 24.09 in dem OT Elberfeld, Dr. Walter Simons, † 14. Juli 1937 in Nowawes/Babelsberg, Außenminister des Deutschen Reichs 1920-21, Präsident des Reichsgerichts 1922-29 und komm. Reichspräsident 28.2. - 12.5.1925
- 1861, 29.09 in dem OT Barmen, Friedrich Carl Duisberg , † 19. März 1935 in Leverkusen, Chemiker und Industrieller (erfand 1888 das erste Fiebermedikament und baute die Firma Bayer in Leverkusen auf)
- 1869, 11.02 in dem OT Elberfeld, Else Lasker-Schüler, † 22. Januar 1945 in Jerusalem, Schriftstellerin
- 1875, 3.07 in dem OT Barmen, Ferdinand Sauerbruch, † 2. Juli 1951 in Berlin, Chirurg
- 1879, 2. März in dem OT Barmen, Johann Viktor Bredt, † 12. Dezember 1940 in Marburg, Staatsrechtler und Politiker (Wirtschaftspartei), MdR, MdL (Preußen), Reichsjustizminister
- 1886, 16.10 in dem OT Elberfeld, Armin T. Wegner , † 1978, Schriftsteller
- 1888, 12. März, Hans Knappertsbusch , † 25. Oktober 1965 in München, Dirigent
- 1889, 13.01, Wilhelm Vorwerk , † 4. November 1967 in Wuppertal, Fabrikant und Präsident der IHK
- 1896, 5.04 in dem OT Barmen, Dr. Robert Tillmanns, † 12. November 1955 in Berlin, Politiker (CDU), MdB, Bundesminister für besondere Aufgaben
- 1898, 5.10, Ewald Balser, † 17. April 1978 in Wien, Schauspieler ("Der Prozeß", "König Ottokars Glück und Erbe")
- 1900, 16. März in dem OT Elberfeld, Werner Eggerath, † 16. Juni 1977 in Berlin, Ministerpräsident von Thüringen (1947-1952)
- 1900, 19.07, Arno Breker, † 13. Februar 1991 in Düsseldorf, Bildhauer (zahlreiche Skulpturen für Repräsentationsbauten des dritten Reichs)
- 1902, 12.02 in dem OT Elberfeld, Will Glahé , † 21. November 1989 in Unterengstingen, Komponist, Akkordeonist, Arrangeuer ("Quecksilber-Polka")
- 1906, 2.05 in dem OT Elberfeld, Wolfgang Abendroth, † 15. September 1985 in Frankfurt am Main, Staatsrechtler, Sozialwissenschaftler, Schriftsteller ("Sozialgeschichte der europ. Arbeiterbewegung")
- 1912, 7.01 in dem OT Elberfeld, Günter Wand, † 2002 Dirigent
- 1916, 8. März in dem OT Barmen Robert Wolfgang Schnell, † 1986, Schriftsteller
- 1923, 25. März in dem OT Barmen, Reimar Lüst , Physiker, 1971-1984 Präsident der Max-Planck-Gesellschaft
- 1923, 26.05 in dem OT Elberfeld, Horst Tappert, Schauspieler (bekannt vor allem aus der Krimiserie "Derrick")
- 1925, 20.02, Heinz Klunker , Gewerkschaftler (1964-82 Vorsitzender der ÖTV)
- 1925, 25.01 in dem OT Elberfeld, Paul Pörtner , † 16. November 1984 in München, Schriftsteller
- 1926, 22.04, Harald Leipnitz , Schauspieler
- 1926, 24.07, Hans Günter Winkler, mehrfacher Olympiasieger in dem Springreiten
- 1928, 2.01, Wolfgang Sauer , Sänger ("Glaube mir")
- 1931, 16.01, Dr. Johannes Rau, Oberbürgermeister 1969 - 1970, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen (1978-1998), Bundespräsident (1999-2004)
- 1934, 6.07, Peter Stella, Fotograf
- 1937, 17.02, Dr. Rita Süßmuth, Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit (1985-1988), Bundestagspräsidentin (1988-98)
- 1937, 13.06, Erich Ribbeck, Fußballspieler und Trainer, ehem. Fussballbundestrainer
- 1942, 3.12, Alice Schwarzer, Publizistin
- 1943, Peter Strauch, Pastor, Dichter und Komponist ("Herr wir bitten, komm und segne uns", "Meine Zeit steht in deinen Händen")
- 1959, 17.07, Jörg Knör, Comedian
- 1960, 1.09, Uwe Busse , Sänger ("Buenos Dias weiße Taube"), Komponist ("Mama Lorraine")
- 1962, 6.09, Holger Fach, ehem. Fußballspieler, Fußballtrainer
- 1965, 23.05, Tom Tykwer, Regisseur
- 1966, 9.02, Christoph Maria Herbst, Schauspieler, Komödiant
- 1966, 4.04, Ann-Kathrin Kramer , Schauspielerin
- 1970, 17.11, Silvana Koch-Mehrin, FDP-Politikerin (Mitglied des Europaparlaments).
Ferner wohnen oder wohnten folgende Persönlichkeiten in Wuppertal, sie sind jedoch anderenorts geboren:
- Pina Bausch, legendäre Nestorin des deutschen Ausdruckstanzes; * 27.07 1940 in Solingen; nach ihr ist das von ihr gegründete städtische Pina-Bausch-Tanztheater benannt.
- Peter Brötzmann, Jazzmusiker; * 6. März 1941 in Remscheid
- Tony Cragg, Künstler; * 1949 in Liverpool
- Eugen Egner, Zeichner, Schriftsteller; * 10.10 1951 in Ingelfingen/Württemberg,
- Peter Kowald , Jazzmusiker; * 21.04 1944 in Thüringen, † 21.09 2002, lebte seit 1945 in Wuppertal
- Harald Krassnitzer, österreichischer Schauspieler; * 10.09 1960 in Salzburg
- Karl Otto Mühl, Schriftsteller; * 16.02 1923 in Nürnberg
- Karla Schneider, Schriftstellerin; *14.11 1938 in Dresden
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